H0-Anlagen
Wir haben zwei H0-Anlagen, einmal bauen wir an der Nachbildung des Bahnhofes Rheinhausen, zum zweiten haben wir eine Modulanlage, die aufgearbeitet wird und später auch auf Ausstellungen gezeigt werden soll.
Bahnhof Rheinhausen
Unsere im Bau befindliche H0-Anlage Bahnhof Rheinhausen wird den Bahnhof in den Grundzügen zu Beginn der 1970er Jahre wiedergeben. Hier haben wir einige Informationen zum Vorbild und zur Anlage für Sie bereitgestellt.

Vorbildsituation
Rheinhausen ist 1975 im Zuge der kommunalen Gebietsreform von Duisburg eingemeindet worden, bis dahin war der Ort selbstständig und gehörte zum Kreis Moers. Er liegt auf der linken Rheinseite, der Bahnhof befindet sich im Ortsteil Friemersheim. Der Bahnhof ist mit dem rechtsrheinischen Streckennetz über eine zweigleisige Brücke verbunden. Rechtsrheinisch teilt sich die Strecke, die eine führt zum Duisburger Hauptbahnhof, die zweite, nur vom Güterverkehr befahrene, führt nach Duisburg-Hochfeld Süd. Von dort können die Züge weiter nach Oberhausen West (Rangierbahnhof), Mülheim Spelldorf (Rheinische Strecke) und Duisburg-Wedau (Rangierbahnhof) fahren.
Westlich des Bahnhofes Rheinhausen verzweigt sich die Strecke nach Moers-Xanten (damals noch weiter bis nach Kleve und dann in die Niederlande), in Richtung Krefeld und damals auch noch in Richtung Hohenbudberg Rangierbahnhof.
Im Bahnhof Rheinhausen war der Übergang von der Staatsbahn zum Kruppgelände. Dort stand bis 1982 das Walzwerk und bis 1993 das Stahlwerk Rheinhausen. Heute befindet sich auf dem ehemaligen Krupp Gelände der Logport Duisburg.


Gleisplan Rheinhausen Stand 1990 (zum Vergrößern im neuen Fenster bitte anklicken).
Anlage
Planung
Für unseren Nachbau haben wir insgesamt eine Länge von ca. 19 Metern zur Verfügung. Auf dieser Länge wird der Bahnhof Rheinhausen mit seinem Personen- und Rangierbahnhof nachgebaut. Die Übergabegleise zum Krupp Stahlwerk werden aus Platzgründen nicht nachgebaut. Zur gewählten Epoche war der Spurplan umfangreicher als er heute ist, besonders sei hier nochmals auf die drei Gleise in Richtung Hohenbudberg Rbf. hingewiesen.
Die westlichen Strecken laufen in den nächsten Raum, in diesem befindet sich der Schattenbahnhof. Dort können später bis zu 36 Züge abgestellt werden.
Die östliche Strecke nach Duisburg soll mit Modulen weitergeführt werden, der Anschluss Krupp soll zu einem für das Ruhrgebiet typischen Industrieanschluss werden. Aber ob das ein Stahlwerk oder einen Zeche oder was anderes wird steht noch nicht fest. Diese Darstellung ist nicht mehr Vorbildgerecht. Die Module sollen nach Fremo-Norm gebaut werden, allerdings wird die Norm in einigen Punkten abgewandelt. Diese Module werden von einigen Mitgliedern privat erstellt und sind nicht Eigentum des Vereins. So soll möglichst schnell eine recht lange Strecke entstehen, damit die Züge auch rollen können.
Es sollen Züge mit einer maximalen Länge von 4 Meter fahren können.
Unterbau und Segmente
Der Unterbau für den sichtbaren bereich ist größtenteils fertig gestellt. Er besteht aus einer soliden Metallkonstruktion, auf der die Segmente der Anlage sicher aufliegen können. Die Segmente werden in Rahmenbauweise errichtet. Sie bestehen aus Holzrahmen und 10 mm dicken Platten aus Sperrholz.

Gemeinsamer Bau und Beaufsichtigung.
Gleise und technische Ausstattung
Im sichtbaren Bereich werden Tillig-Elite Gleise verlegt, im Schattenbahnhof kommt Piko A-Gleis zum Einsatz. Der überwiegende Teil der Anlage wird mit Oberleitung ausgestattet und zur "Zugsicherung" kommen Lichtsignale zu Anwendung.

Das Gleisfeld, im Hintergrund der Bahnhof Rheinhausen.

Die Tillig Weichen und Gleise.

Unser Gleisfeld aus ähnlicher Perspektive wie das Vorbildfoto weiter oben.

Gleisbau am zukünftigen Bahnhof.

Inzwischen sind auch die Lampen über dem zukünftigen Bahnhof Rheinhausen installiert worden, so das die Arbeiten im richtigen Licht betrachtet werden können.
Steuerung
Die Steuerung erfolgt Digital nach DCC-Format und mit Hilfe eines Computers.
Gelände und Gebäude

Bahnhof Rheinhausen Straßenseite im Sommer 2008.

Bahnhof Rheinhausen Gleisseite im Sommer 2008.
Modulanlage
Unsere ältere Modulanlage wird von einigen Mitgliedern aufgearbeitet. Ein kleiner Bahnhof auf der einen Seite und ein Abstellbahnhof auf der anderen Seite sind durch verschiedene eingleisige Module verbunden. Diese Anlage soll nach der Aufarbeitung für Ausstellungen genutzt werden. Es werden auch noch einige Module dazu gebaut, damit etwas mehr Strecke vorhanden ist.

Das im Umbau befindliche "Ausfahrtmodul", dahinter befindet sich der nicht gestaltete Abstellbahmhof.

Der Bahnhof vor der Umgestaltung. Elektrisch ist der Bahnhof schon aufgearbeitet worden, jetzt müssen die Gebäude und die Landschaft noch aufgearbeitet werden.

Auch hier finden sich Mitglieder die daran Freude haben und so wird der Umbau bald vollendet sein.
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